Autor: Daniel K.

 

Weihnachten pixabay fL

 

An Weihnachten feiern wir Christen die Geburt Jesu Christi, Gottes eingeborenen Sohn. 

Verbunden mit diesem Fest, möchten wir auch Dir ein Geschenk machen: 

 

Die frohe Botschaft, Gottes Geschenk an uns Menschen. 

 

Neben der Gottesbeziehung ist das Vergebungsgeschenk das wohl wichtigste und zentralste   Element im christlichen Glauben. 

Gleichzeitig stellt dies die wohl bedeutsamste Abgrenzung zu anderen Religionen dar. Nirgendwo sonst steht eine Gottheit vergebend der Menschheit gegenüber. 

Die frohe Botschaft besteht im Kern darin, dass Jesus Christus als unschuldiger Mensch die Schuld der Menschheit auf sich nahm, um fortan Frieden zwischen Gott und den Menschen zu stiften: 

 

„ Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben“. 

Johannes 3,16; Luther

 

Fortan gilt derjenige, der an Jesus Christus glaubt, vor Gott als Unschuldig und Rein. 

Die eigentliche Sprengkraft der frohen Botschaft besteht darin, dass der Menschheit die Vergebung der eigenen Sünden als ein Geschenk ohne Gegenleistung dargeboten wird. 

Der Gläubige muss für die Vergebung nichts tun, sie wird ihm einfach so geschenkt. 

 

Fast zu schön um wahr zu sein! 

Vielleicht gerade deshalb, haben manche Christen Probleme damit, diese Botschaft in sich vollkommen zu verinnerlichen. 

 

Auch der Reformator Luther, aus dessen Thesen letztendlich die Evangelikale Bewegung entstand, beschäftigte sich sehr mit dieser Thematik. Er selbst war geprägt von sehr viel Furcht, letztendlich auch selbst als Gläubiger vor Gott nicht bestehen zu können. Zur damaligen Zeit erweckte man den Menschen düstere Aussichten, drohte mit dem Höllenfeuer und beharrte auf eine Werkgsgerechtigkeit, die sich auch heute noch bei vielen (auch evangelikalen Christen) wiederspiegeln.

Zu häufig begegnen einem Glaubensgeschwister, die im Zusammenhang mit der Vergebung oder der Beziehung zu Gott auf eine „man muss zuerst etwas tun, um etwas zu bekommen“-Komponente beharren. Hier fallen Aussagen, wie

 

„Willst du Gott gefallen, musst du nach seinem Willen leben“

„Du solltest dich mehr anstrengen, wenn du in deinem Leben mehr von Gott erhalten möchtest“

„Du landest in der Hölle, wenn du nicht nach Gottes Willen lebst“

 

Solche Aussagen gehen auf Alltags-Logiken zurück, die wir allen kennen: 

 

Nix ist umsonst im Leben…

Man muss sich anstrengen, wenn man im Leben etwas erreichen möchte…

Du bist erst etwas, wenn du etwas erreicht hast…

 

Mit dem göttlichen Vergebungsgeschenk haben solche Logiken jedoch recht wenig zu tun. Ganz im Gegenteil, sie stehen diesem vollkommen entgegen, da sie dem Vergebungsgeschenk die „Geschenk-Komponente“ absprechen. Diese Logiken reduzieren Gottes Geschenk auf einen eigenen Verdienst, den man von Gott erhält, weil man fleißig war und ihn sich verdient hat. 

 

Dies ist aber nicht Bestandteil der frohen Botschaft. Die biblische (und letztendlich Gottes) Botschaft spricht klar von einem Geschenk ohne eigenen Verdienst:

 

„Gott aber, der reich ist an Erbarmen, hat um seiner großen Liebe willen, mit der er uns geliebt hat, auch uns, die wir tot waren durch die Übertretungen, mit dem Christus lebendig gemacht — aus Gnade seid ihr errettet! — (…) Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch — Gottes Gabe ist es; nicht aus (euren) Werken, damit niemand sich rühme.„ 

2. Epheser 2,5-10; Schlachter Übersetzung

 

Denn durch das Halten von Geboten wird kein Mensch vor Gott gerecht. Das Gesetz führt nur dazu, dass man seine Sünde erkennt. Doch werden sie allein durch seine Gnade ohne eigene Leistung gerecht gesprochen, und zwar aufgrund der Erlösung, die durch Jesus Christus geschehen ist. Ihn hat Gott als Sühnopfer öffentlich dargestellt. Durch sein vergossenes Blut ist die Sühne vollzogen worden, und durch den Glauben kommt sie uns zugute. So hat Gott auch den Beweis erbracht, dass er gerecht gehandelt hatte, obwohl er die bis dahin begangenen Sünden der Menschen ungestraft ließ. Und heute beweist er seine Gerechtigkeit dadurch, dass er den für gerecht erklärt, der aus dem Glauben an Jesus lebt. Kann man da noch selbst auf etwas stolz sein? Das ist ausgeschlossen. Durch was für ein Gesetz kommt das? Durch das Gesetz, das Werke fordert? Nein! Es kommt durch das Gesetz, das auf den Glauben abzielt. Denn wir sind zu dem Schluss gekommen, dass ein Mensch durch Glauben für gerecht erklärt wird und nicht durch das Einhalten von Gesetzesvorschriften.

Römer 3,20-28; Neue evangelische Übersetzung

 

Denn mit einem einzigen Opfer hat er alle, die er für sich ausgesondert hat, völlig und für immer von ihrer Schuld befreit. 

Hebräer 10,14 Neue evangelische Übersetzung

 

Verinnerlichen Sie diese wunderschönen Bibelstellen und machen Sie sich klar, dass Sie als gläubiger Christ ein für alle Mal vor Gott gerecht und rein dastehen, Vergebung erfahren haben und errettet sind. 

Lassen Sie sich weder durch Alltags-Logiken, oder falsche Lehren von dieser Gewissheit abbringen. 

 

Ich will vom Vergebungsgeschenk profitieren, was muss ich hierfür tun?

Es ist so einfach wie bequem: Bekennen Sie mit Ihren Lippen und Ihrem Herzen, dass Jesus Christus der Herr ist. Das war´s. 

 

Sie können hierzu ein Gebet an Gott formulieren, etwa in dieser Art:

Lieber Gott, ich möchte von Deinem Vergebungsgeschenk profitieren und bekenne mit meinen Lippen, dass Jesus Christus der Herr ist. Auch möchte ich dies mit meinem Herzen bekennen. 

Falls Sie noch keinen Glauben haben oder Probleme haben, diese Worte mit Ihrem Herzen zu bekennen, macht das nichts, denn gut Ding braucht wie immer, etwas Zeit. 

 

Wie geht es weiter?

Falls Sie erfahren möchten, wie Sie Jesus Christus näher kennenlernen können, schreiben Sie uns eine Email, wir helfen Ihnen gerne weiter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Weitere passende Bibelstellen zum Nachschlagen:

1. Johannes 5,11-15

Römer 4, 23-25

Römer 5,1-2

Galater 3,23-29

Römer 10,4

Epheser 2,5

Hebräer 7,25

Hebräer 10,10-14